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Mailand

Die Stadt Mailand in Italien ist keine Stadt für mal eben zwischendurch, diese Stadt möchte entdeckt werden. Hier spiegelt sich nicht nur die Mode von den jungen Designern, sondern es gibt auch eine Art Hochkultur zu entdecken. Es gibt viele Sehenswürdigkeiten, die die Stadt einzigartig machen.

Die Wege im Land sind sehr kurz, so dass die angesagtesten Sehenswürdigkeiten in Mailand problemlos zu Fuß erledigt werden können. Von der Scala, über die Opernhäuser bis zu den zahlreichen Mode- und Schmuckgeschäften, sind es oft nur einige Schritte.Der Domplatz in Mailand bildet das Zentrum der Stadt. Viele Sehenswürdigkeiten können von hier aus innerhalb einer halben Stunde erreicht werden.

Für Kunstliebhaber gibt es in Mailand viel zu entdecken, denn allein die 40 Museen der Stadt regen hier das Interesse an. Von der wirtschaftlichen Kulturgeschichte bis hin zur Gemäldesammlung der großen Künstler kann hier alles besichtigt werden. Ein Höhepunkt ist sicherlich das weltweit bekannte „Abendmahl“ von Leonardo da Vinci. Da die Ausstellung sehr gefragt ist, sollte man sich hier vorher anmelden.

Eine weitere Sehenswürdigkeit in Mailand stellt das “Ca Grande” dar. Das Anwesen, das heute die Universität beherbergt, war früher mal ein Krankenhaus. Die verschiedenen Bauabschnitte sind aus unterschiedlichen Jahrhunderten und stellen eine interessante Fassade dar.

Das Maria Nascente – der Mailänder Dom – hat seinen Grundstein aus dem Jahre 1386 und ist im Laufe der Zeit gewachsen. Mit einer sehr langen Bauzeit, bis rein ins 19. Jahrhundert findet man hier vor allem einen gotischen Baustil wieder. Die Außenlänge misst 158 Meter und bietet eine Gesamtfläche von gut 11.400 Quadratmeter. Damit gehört diese Kirche mit zu den größten.

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Das mittelalterliche Palazzo Ducalo ist ein großes Theater, in dem früher Mozart seine Auftritte hatte. Der Bau entstand im 18. Jahrhundert und wurde nach den Plänen des Giuseppe Piermarini erbaut. In den Sommermonaten finden hier viele Musik- und Filmaufführungen statt.

Ein weitere Highlight stellt die „San Bernardino alle Ossa“ dar. Hier handelt es sich um eine Friedhofsmauer aus dem Mittelalter, welche im Barockstil erneuert wurde. Direkt daran angeschlossen befindet sich eine Totenkapelle, deren Wände aus Schädeln und Knochen bestehen, die von hingerichteten Personen stammen.
Ein Stilmix aus renaissance- und mittelalterlichen Elementen bietet die karolingische Kapelle, die schon im frühen 9. Jahrhundert erbaut wurde. Hier gibt es einen romanischen Glockenturm, welcher stilbildend für die komplette Lombardei steht. Die Sakristei und der Kirchenraum stammen von 1478. Der damalige Baumeister Urbino erbaute dieses Gebäude auf zum Teil engsten Raum und wendete dafür einige Kniffe an.

Die „Galleria Vittorio Emanuele II“ ist eine Art gute Stube von Mailand mit Restaurants, Bars und einigen Geschäften. Der Tempel besteht aus Stahl, Stein und Glas. Hier setzte sich das Bürgertum ein Denkmal. Der höchste Punkt dieser Sehenswürdigkeit ist eine Kuppel mit einer Höhe von 47 Metern. Diese Maße entsprechen der Kuppel vom römischen Petersdom. In den Jahren 1865 und 1877 war der Architekt Giuseppe Mengoni dafür verantwortlich. Allerdings kam dieser kurz vor der eigentlichen Vollendung durch einen tödlichen Sturz von einem Baugerüst ums Leben.

In Mailand befindet sich auch „Die Scala“ das Opernhaus, welches im Jahre 1778 von Giuseppe Piermarini gebaut wurde. Ganz am Anfang gab es auf dem Parkett nur Stehplätze. Die fünf hufeisenförmigen Logenplätze sind eine spätere Erfindung aus dem 19. Jahrhundert.

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